Samstagsblues

Berlin, 6:55, Tag 1069

Heute wieder länger und gut geschlafen. Voller Tag gestern. Ein Ausflug in den verschneiten, knackekalten Wald am Vormittag und dann noch die Tochter zu Oma und Opa Krüger bringen. Mit dem Neuen ein Genuss und grosse Freude und zwar die ganzen 650km lang, die ich gestern gefahren bin.

Hab 40min meditiert heute morgen. Wollte im Büro schreiben und hatte dann grosse Lust, mal wieder in der Espressolounge zu sitzen. Da bin ich nun. Schau mich um, viele Stammgäste kenne ich noch, auch wenn ich jahrelang schon nicht mehr morgens um 7 hier schreibe. Die Musikanlage scheint neu, die Lichter für die Bilderausstellung auch. Hab auch kurz an meine Kladde gedacht und an unser anstehendes Meditationsretreat. Draussen schneit es leicht, alles nun überzuckert in der letzten halben Stunde.

Vor zwei Tagen hatte ich einen ganzen Tag in Moll. Konnte nicht geniessen, nichts. Konnte nicht glücklich sein, nicht zufrieden. War unleidig und pessimistisch. Allein komm ich da schwer raus. Wenn ich abwarte, wird’s meist schlimmer. Wenn ich das Glück habe, und ein Freund hat Zeit für ein Gespräch, wie eben vor zwei Tagen, dann kann es schnell wieder ins positive kippen: „man muss schon glücklich sein wollen“ war der Satz, der es wieder richtete und der mir seit dem nicht aus dem Kopf geht. Immer wenn sich nun ein  Seufzer ankündigt und sich ein Energieloch öffnet, dann fällt mir dieser Satz ein. Und schon kann ich lächeln. Voll krass, voll schön. Danke, mein Freund!

Wünsch Euch einen wunderbaren Samstag in Dur!

 

 

 

Veröffentlicht von Arne Krueger

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