Wieder nur Worte

Berlin, 6:12, Tag 1067

Heute Nacht wieder viel geträumt, viel aufgewacht. Erst von einem Sturm bei Querfurt meiner alten Heimat. Ich schaffte es nicht, die Kamera in meinem iPhone zu aktivieren, um ein einmaliges Video von den Tornados zu machen und wachte davon aus. Später ging nicht ganz so dramatisch und intensive weiter, die Themen habe ich vergessen.

Meine Morgenroutine habe ich durchgezogen, obwohl ich gerne noch weiter geschlafen hätte. Auch wieder vierzig Minuten meditiert. Fühlt sich jetzt alles richtig gut an.

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Gestern kamen noch ein, zwei Themen hoch, die hier besprochen werden könnten. Aber ich möchte schon mal anfangen, zu arbeiten und will mich heute eher nicht hier versenken.  Heute abend ist mtc Opening 2016, unsere interne Firmenfeier als Danke für 2015 und als gemeinsamer Startpunkt für das neue Jahr. Ein paar Notizen für den Toast habe ich gestern schon aufgeschrieben, das wird diesmal reichen, den Rest lasse ich laufen und überlasse es meiner Intuition und dem Moment.

Und zack, da fällt mir ein, was mir gestern einen kleinen Aha Moment bescherte. Genau als ich eben im Augenwinkel, das hier beim Purple Buddha projekt fand.

You can’t let people scare you. You can’t go your whole life trying to please everyone else. You can’t go through life worried about what everyone else is going to think. Whether it’s your hair, clothes, what you have to say, how you feel, what you believe, who you’re with and what you have. You can’t let the judgment of others stop you from beeing you. Because if you do, you’re no longer you. You’re someone everyone else wants you to be. ~ http://purplebuddhaproject.tumblr.com

Das ist neben Angst und Ärger wohl ein, mein, dritter grosser Motivator. Es fällt mir sehr schwer, diese starken Gewohnheiten zu ändern. Es fällt mir nicht mehr schwer, sie zu erkennen und nicht mehr abzulehnen, sie nicht mehr zu ignorieren. Schon mal was!

Diese Frage nach meiner Rolle hier, ist auch immer eine Frage nach dem: wo und wer bin ich?

Wieder nur Worte, merke ich grade. Denn andererseits kann ich diese zitierten Fähigkeiten als die meinen erkennen. Es gibt ja auch Meditationsübungen, in denen es darum geht, unser Ego zu erkennen als unsere Vorstellungen von uns selbst zu erkennen und darüber hinaus zu denken, sehen zu fühlen. Das Zitat jetzt noch einmal betrachtet, ist für mich grad ein Aufruf zur Stärkung des Egos. Würd es am liebsten wieder löschen.

Aber da ich nun meinen Titel gefunden habe und die geplante Zeit sich dem Ende neigt, sage ich Adieu und wünsche einen schönen Donnerstag.

Veröffentlicht von Arne Krueger

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