Dagegen halten

Berlin, 8:52, Tag 968

Heute Nacht war kurz, habe fast eine Stunde verschlafen. Erst um 6 raus. Vier Kollegen machten sich schon auf den Weg zu einem Kunden, danach gleich meditiert. Wieder voller Unruhe, wieder voller wilder Gedanken und wieder die Rückkehr zum Atem, zum Körper als Anker in diesen Tagen.

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Immer wenn wir dagegen halten, wenn wir fest halten, dann verstärken sich die Konflikte in und um uns herum. Ich werd dann heute eher traurig, statt ärgerlich. Kurzer Ärgerblitz, dann Trauer.

Nach einer halben Stunde Arbeit ohne Zwischenspeichern, stürzte Excel gestern ab. Kurzes Luftholen, dann dachte ich mir: beim zweiten Mal gehts sicher schneller. Motivation finde ich oft genau hier, im Besser werden wollen, im Lernen, im Entwickeln. Ohne die Perspektive dazu, mag ich oft gar nichts tun.

Diese unbewusste Wertung, dieses Treiben lassen wurde gestern in diesem Moment nach dem Absturz kurz offensichtlich. Und der Weg da raus auch.

Aber jetzt hier nicht zu viel denken! Genau das nicht. Einfach machen! Hinsetzen, anfangen, etwas tun, ein Schritt machen. Es gibt immer etwas zu sortieren, etwas aufzuräumen, zu inventarisieren, abzustauben, wegzuwerfen.

Wünsch Euch einen entspannten Dienstag!

Veröffentlicht von Arne Krueger

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