Unter stützen

Berlin, 5:54, Tag 874

Heute Nacht hab ich leicht geschlafen. Bin rechtzeitig hoch. Habe den Sonnenaufgang genossen. Das Bild heute zeigt die Sicht wenige Minuten vor Sonnenaufgang.

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Die Meditation war sehr schnell vorbei. Habe zu Beginn ein paar Ideen fürs All Hands gleich fliessen lassen. Wir müssen scheitern, um zu siegen. Das war einer der ersten Gedanken.

Habe mich nicht darin verfangen, denn heute geht es um den Status und die Richtung fürs nächste Halbjahr. Orchester, Dirigent, Rhythmus, Timing sind Worte, die mir jetzt dazu einfallen.

Und dann kam vorhin doch wieder der zentrale Gedanke:

Support, also Unterstützung

auf.

Wie kann ich die Organisation, deren Mitglieder und Teile so unterstützen, dass wir überwiegend Freude und Spass bei der Zusammenarbeit untereinander, mit unseren Kunden, mit unseren Partnern haben? Wie können wir lernen, uns gegenseitig zu unterstützen? Unterstützung geben, um Halt zu bekommen. Unterstützung geben, sich selbst zurück nehmen. Und dann fragen, wie kann ich wen heute unterstützen?

Unterstützen ist ein schönes Wort. Unter, sich also darunter stellen. Unter die Aufgabe, unter den Kollegen, unter die Organisation und dann, dann Stützen, also stärken, stabilisieren, halten, geben.

Nicht fragen, was ist heute zu tun. Nicht fragen, was kann, muss, soll ich heute machen. Nicht fragen, welches Problem ist zu lösen. Nein!

Wie, wen, was kann ich heute unterstützen?

Mir fällt ein, dass ich vor einer Woche schon einmal übers Unterstützen geschrieben habe. Dort ging es mehr um den Prozess beim Unterstützen. Wie mache ich das beim Kundensupport eigentlich? Das war der auslösende Gedanke.

Grade geht es mir mehr um die Einstellung, die grundsätzliche Einstellung zum Leben, Sein und Arbeiten. Wenn der Grundgedanke ist, die Unterstützung zu suchen, die ich heute geben kann. Wenn ich meine Aufmerksamkeit versuche, darauf zu richten.

Und dieses Zitat passt wieder, passt immer.

Was kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben noch zu erwarten haben, vielmehr lediglich darauf, was das Leben von uns erwartet.

Ich glaube nun, dass meine Suche nach dem Objekt der Unterstützung mir dabei hilft, die Erwartungen, die das Leben an mich stellt, auch zu erfüllen. Ab und zu, immer öfter.

Es ist ein schöner Weg, ein schönes Ziel. Ich werde zufriedener, ausgeglichener, glücklicher mit und in der Zeit, in der ich auf diesem Weg gehe.

Es wird so immer noch besser!

Wünsch Euch einen Tag voller Unterstützung.

Veröffentlicht von Arne Krueger

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